Wenn das Wetter so richtig
kalt und trocken ist, kommen die Influenzaviren so richtig in Fahrt. In
frischer, kalter Winterluft verbreiten sie sich sehr viel besser als in
feuchtwarmer Umgebung. Amerikanische Wissenschaftler haben aufgrund von
Tests an Meerschweinchen herausgefunden, daß zum einen
trockene und kalte Luft die Schleimhäute der Atemwege
austrocknet und somit den Erregern einen leichteren Zugang bieten. Zum
anderen bleiben feine Tröpchen in trockener, also
feuchtigkeitsarmer, Luft besser verteilt und durch die Kälte
wird der Nasenschleim zusätzlich verdickt und kann daher die
Schleimhäute nicht mehr vollständig schützen.
Wie aus den Statistiken der Krankenkassen hervorgeht, ist fast die
Hälfte der Bevölkerung in den Wintermonaten, speziell
im November, erkältet, wobei die meisten über Husten,
Schnupfen und Bronchitis klagen.
Speziell bei naßkaltem Wetter herrscht
Erkältungsalarm. Krankheitskeime wie Bakterien und Viren
fliegen in Wassertröpfchen verpackt durch die Luft und werden weitergereicht
durch Husten, Niesen, Hände schütteln etc. und
besonders dort, wo viele Menschen nahe zusammen sind. An Orten wie z.B.
in Büros, bei Veranstaltungen, in Verkehrsmitteln oder auch in
Heimbereichen können Erreger in Sekundenschnelle von einem auf
den anderen überspringen und wenn dann das Immunsystem nicht
100%-ig fit ist, besteht große Ansteckungs- und
Infektionsgefahr.
Grippeviren (Influenzaviren) sind so aggressiv, daß nur die
Impfung vorbeugend wirksam ist. Information über
laufende Influenza-Impfaktionen erhalten Sie bei Ihrer medizinischen
Versorgung.
Auch die Zahl der allergischen Atemwegserkrankungen nimmt wieder zu,
wobei hier zwei Faktoren eine besondere Rolle spielen:
Kältereize können asthmatische Schübe
auslösen und durch die trockene Heizungsluft in den
Rämen vermehren sich die Hausstaubmilben ganz besonders rasch.
Nachfolgend ein paar Tricks und Tipps gegen Husten,
Schnupfen, Bronchitis, Entzündungen. (Quelle: Pb-Hw)
So vermeiden Sie Ansteckungen
Meiden Sie soweit wie möglich den Kontakt mit großen
Menschenansammlungen und vor allem zu erkälteten Personen.
Vermeiden Sie das übliche Händeschütteln!
Handschweiß bietet ideale Lebensbedingungen für
Bakterien. Und wenn Sie trotzdem viele Hände
schütteln müssen, waschen Sie sich Ihre
Hände so oft wie möglich um die Erreger wieder
loszuwerden.
Achten Sie stets auf warme und trockene Füße. Kalte
Füße sind ein sicherer Weg sich eine
Erkältung einzuhandeln. Bei unterkühlten
Füßen ziehen sich die Blutgefäße
stark zusammen und da die Fußvenen mit denen der Atemwege in
Verbindung stehen, verengen sich auch die Adern in Hals-, Nasen und
Rachenraum und den Nebenhölen. Eine geringere Durchblutung
dieser Bereiche schwächt die Körperabwehr und Viren
und Bakterien können leicht eindringen und Sie infizieren.
Eine ausgetrocknete Nasenschleimhaut bekommt leichter einen Schnupfen
als eine Nase mit feuchten Schleimhäten. Nur eine feuchte, gut
durchblutete Nasenschleimhaut kann Viren und Bakterien widerstehen und
durch ihr Immunsystem abtöten ehe sie Schaden anrichten
können. Nasenschleimhäute daher immer feucht halten.
Ärzte empfehlen Meerwassersprays oder auch eine physiologische
Kochsalzlösung (9 gr Salz auf 1 ltr Wasser).
Zur Verringerung der Keimzahl in trockener Raumluft kann am besten eine
Duftlampe angezündet werden und eine Schale mit Wasser auf der
Heizung mit ein paar Tropfen ätherischer Öle
tötet die Krankheitserreger ab. Die Luftfeuchtigkeit in
Wohnräumen sollte bei ca. 40-70% liegen.
Als sehr guter Bakterien- und Virenkiller ist auch der Wein!
Öfters mal ein Gläschen Wein trinken mindert die
Infektionsgefahr, wie der amerikanische Wissenschaftler S. Cohen
nachgewiesen hat.
Stärken Sie Ihr Immunsystem: Vitamin A:
neben viel Gemüse (sehr gut: Fenchel), Salat, Yoghurt,
Käse, Eier, Vitamin C: Obst, Kiwi,
Rotkraut etc., Vitamin B: Vollkornprodukte,
Fleisch, Gemüse, Obst etc. sollten Sie auf eine ausreichende
Zink-Versorgung achten. Dieses Mineral ist unentbehrlich für
ein funktionierendes Immunsystem. Eine ausreichende Zink-Versorgung
gewährt ein stabiles Immunsystem und Schnupfviren
können so direkt gehemmt werden. Zink blockiert
nämlich den Vermehrungsmechanismus der Viren. Zinktabletten
gibt es in jeder Apotheke. Dieses Mineral ist auch besonders wichtig
für Raucher, Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum und
auch Vegetarier, da bei ihnen oft der Zinkhaushalt stark reduziert ist.
Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft und machen Sie morgens
Wechselduschen - erst heiß, dann kalt.
So besiegen Sie den Schnupfen
Gegen angeschwollene Nasenschleimhaut hilft z.B. eine physiologische
Kochsalzlösung. 9 gr Salz in einem Liter Wasser kurz aufkochen
und nach dem Abkühlen das Naseninnere damit anfeuchten z.B.
mit einer Pipette oder durch Hochschnupfen.
Mit einer Schnabeltasse kann man auch sehr gut die gesamte Nase
durchspülen; die Nase wird gereinigt, Viren und Bakterien
werden ausgespült, die Schleimhaut bleibt feucht und
Austrocknung und Borkenbildung werden verhindert.
Etwas rabiater ist z.B. eine Methode aus Osteuropa: eine halbe Zitrone
in eine Espresso- oder Mokkatasse ausdrücken, einen
Eßlöffel Salz darunter mischen und mit Wasser
randvoll auffüllen. Umrühren und vorsichtig in die
Nase einschnaufen. 1-2 mal am Tag angewendet bringt es große
Erleichterung und die Nase ist frei!
Das können Sie gegen Halsschmerzen tun
Wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, sind so gut wie alle
handelsüblichen Halsschmerzmittel gegen die von Viren
ausgelösten Halsschmerzen absolut wirkungslos. Auch
Antibiotika können nicht ausrichten.
Ein sehr wirkungsvolles Mittel gegen Halsschmerzen ist jedoch z.B. das
Gurgeln mit trockenem Weißwein. Wein kann Viren
abtöten und stoppt Entzündungen.
Einer beginnenden Entzündung kann z.B. durch ein
Kirschkernsäckchen aus der Tiefkühltruhe zu Leibe
gerückt werden. Kälte dämmt
Entzündungen ein. Bei einer länger andauernden
Entzündung ist jedoch Wärme angebracht, denn
Nasennebenhöhlen- oder
Stirnhöhlenentzündungen dürfen auf keinen
Fall mit Kälte behandelt werden. Hier leistet ein warmes
Kirschkernsäckchen (im Ofen oder Microwelle auf 120 Grad
erhitzt) mit Schal auf die schmerzenden Stellen gepackt, sehr gute
Dienste.
Die besten Halswickel jedoch sind die schon unseren
Großeltern bekannten: warmen Umschläge mit
Kohlblättern, Leinsamen, Bienenwachs oder Zwiebeln.
So werden Sie mit Husten und Bronchitis fertig
Sehr wirksam bei Husten sind z.B. Thymianpräparate aus der
Apotheke oder auch ein selbst zubereiteter Thymiantee. Aber
ungeschlagen ist ein altes Hausrezept, der Zwiebelwickel: 2 mittlere
Zwiebeln in Scheiben schneiden und eingeschlagen in ein Baumwolltuch
eingewickelt auf einen Topfdeckel über Wasserdampf erhitzen.
Geht evtl. auch: in Alufolie im Backofen erhitzen. Dieses Tuch,
getränkt mit dem Zwiebelsaft, auf die Brust legen, mit einem
Tuch abdecken und etwa 3-4 Stunden wirken lassen.
Bei sehr trockenem Husten helfen auch Brustwickel mit Schweineschmalz
und die alten Tibeter schwören z.B. auf Sanddorn-Fruchtfleisch
(gibt es im Reformhaus) bei Mandelentzündungen, Husten,
Entzündungen der Rachenschleimhaut, bei
Kehlkopfentzündungen und Mittelohrentzüdung.
Wichtig bei allen Erkältungskrankheiten
Sehr viel trinken! Vor allem Mineralwasser, Früchtetees und
Hühnerbrühe helfen durch das Abschwemmen von Giften
den Heilungsprozeß.
Jetzt suchen Ratten und Mäuse
Wärme!
Nun ist es an der Zeit zu überprüfen, ob Ihr Objekt
auch wirklich schädlingsfrei ist und einem Besuch von nicht
willkommenen Gästen, die vor Kälte und dem
Winter eine Bleibe suchen, vorzubeugen.
Leicht zugängliche Vorratsräume mit
lagerfähigen Lebensmitteln, aber auch gemütliche
Kissen, Decken und Matratzen auf dem Dachboden oder im Keller sind ein
idealer Unterschlupf für Mäuse und Ratten
während des Winters.
Wenn man bedenkt, daß nur 2 Ratten bei idealen Bedingungen
und ausreichend Futter, in nur einem Jahr 800 bis 1.000 Junge bekommen,
wird klar, warum eine gute Schädlingskontrolle und Vorbeugung
so wichtig ist.
Vorbeuge-Tipps zur Vermeidung von
Schädlingen und Nagetieren
Vermeiden Sie Kletterpflanzen an Hausfassaden (zumindest Fenster und
Türen freischneiden) - Nagetiere sind hervorragende Kletterer.
Grasbewuchs ums Haus entfernen - es sind gute
Versteckmöglichkeiten für Nagetiere.
Überprüfen Sie mögliche Zugangsorte und
dichten Sie diese gut ab. Z.B. Rohrleitungen und
Lüftungsschächte mit feuerfestem Dichtungsmaterial,
Zement oder Drahtgeflecht verschliessen.
Prüfen Sie nach, ob zugängliche und versteckte Orte
wie z.B. kleinere Lagerflächen, Zwischendecken und
Dachböden regelmäßig inspiziert werden.
Verschließen Sie Risse und Löcher in Wänden
oder Fußböden in denen sich Mäuse oder
Ratten einnisten könnten (Zement oder Beton).
Beschädigte Oberflächen an Außen- oder
Innenwänden in Ordnung bringen und sanieren, so daß
Nagetiere keinen Halt finden könen.
Kontrollieren Sie regelmäßig, daß alle
Lebensmittelvorräte, besonders trockene Lebensmittel, in fest
verschlossenen Behältnissen gelagert werden.
Vermeiden Sie offenen Komposthaufen - sie sind eine gedeckte Tafel
für Nagetiere.
Vermeiden Sie überquellende Mülleimer und achten Sie
darauf, daß die Mülltonnen stets geschlossen sind
und der Müllplatz sauber ist.
Matratzen, Kissen und andere Textilien sollten trocken, sicher und gut
verschlossen aufbewahrt werden.
Vermeiden Sie längere Zeit offenstehende Türen im
Erdgeschoß oder Balkon und Terrassen.
In besonders gefährdeten Bereichen wie z.B.
Müllplatz, Dachbodenm, Lagerräume,
Küchenbereiche etc. sollten zur Kontrolle entsprechende Fallen
und Köderboxen durch einen Fachmann
(Schädlingsbekämpfer) installiert und diese auch
regelmäßig auf Befall kontrolliert werden.
Pflanzenpflege im Winter und
Schädlingskontrolle
Aufgrund der niedrigen Temperaturen verlangsamt sich im Winterquartier
das Wachstum der Pflanzen, bzw. wird eingestellt und daher verringert
sich auch der Wasserbedarf. Wenn man sie zuviel gießt, ist
die Gefahr groß, daß sie faulen. In der Regel
genügt es, einmal wöchentlich nach den Pflanzen zu
sehen und etwas Wasser nachzugießen.
Eingetrocknete oder abgefallene Blätter müssen
entfernt und auch auf Schädlinge kontrolliert werden.
Insbesondere Schildläuse, Wolläuse
und auch Spinnmilben stellen sich gerne ein. Das
ist immer ein Zeichen dafür, daß die
Pflanzkübel zu warm stehen.
Als Faustregel gilt: Je mehr Licht das Überwinterungsquartier
bietet, desto wärmer darf es sein. Je dunkler der Raum ist,
desto kühler.
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