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>>News Februar 2008 - Warum lieben Grippenviren den Winter?

 

Wenn das Wetter so richtig kalt und trocken ist, kommen die Influenzaviren so richtig in Fahrt. In frischer, kalter Winterluft verbreiten sie sich sehr viel besser als in feuchtwarmer Umgebung. Amerikanische Wissenschaftler haben aufgrund von Tests an Meerschweinchen herausgefunden, daß zum einen trockene und kalte Luft die Schleimhäute der Atemwege austrocknet und somit den Erregern einen leichteren Zugang bieten. Zum anderen bleiben feine Tröpchen in trockener, also feuchtigkeitsarmer, Luft besser verteilt und durch die Kälte wird der Nasenschleim zusätzlich verdickt und kann daher die Schleimhäute nicht mehr vollständig schützen.
Wie aus den Statistiken der Krankenkassen hervorgeht, ist fast die Hälfte der Bevölkerung in den Wintermonaten, speziell im November, erkältet, wobei die meisten über Husten, Schnupfen und Bronchitis klagen.
Speziell bei naßkaltem Wetter herrscht Erkältungsalarm. Krankheitskeime wie Bakterien und Viren fliegen in Wassertröpfchen verpackt durch die Luft und werden weitergereicht durch Husten, Niesen, Hände schütteln etc. und besonders dort, wo viele Menschen nahe zusammen sind. An Orten wie z.B. in Büros, bei Veranstaltungen, in Verkehrsmitteln oder auch in Heimbereichen können Erreger in Sekundenschnelle von einem auf den anderen überspringen und wenn dann das Immunsystem nicht 100%-ig fit ist, besteht große Ansteckungs- und Infektionsgefahr.

Grippeviren (Influenzaviren) sind so aggressiv, daß nur die Impfung vorbeugend wirksam ist. Information über laufende Influenza-Impfaktionen erhalten Sie bei Ihrer medizinischen Versorgung.

Auch die Zahl der allergischen Atemwegserkrankungen nimmt wieder zu, wobei hier zwei Faktoren eine besondere Rolle spielen: Kältereize können asthmatische Schübe auslösen und durch die trockene Heizungsluft in den Rämen vermehren sich die Hausstaubmilben ganz besonders rasch.

Nachfolgend ein paar Tricks und Tipps gegen Husten, Schnupfen, Bronchitis, Entzündungen. (Quelle: Pb-Hw)

So vermeiden Sie Ansteckungen
Meiden Sie soweit wie möglich den Kontakt mit großen Menschenansammlungen und vor allem zu erkälteten Personen.

Vermeiden Sie das übliche Händeschütteln! Handschweiß bietet ideale Lebensbedingungen für Bakterien. Und wenn Sie trotzdem viele Hände schütteln müssen, waschen Sie sich Ihre Hände so oft wie möglich um die Erreger wieder loszuwerden.

Achten Sie stets auf warme und trockene Füße. Kalte Füße sind ein sicherer Weg sich eine Erkältung einzuhandeln. Bei unterkühlten Füßen ziehen sich die Blutgefäße stark zusammen und da die Fußvenen mit denen der Atemwege in Verbindung stehen, verengen sich auch die Adern in Hals-, Nasen und Rachenraum und den Nebenhölen. Eine geringere Durchblutung dieser Bereiche schwächt die Körperabwehr und Viren und Bakterien können leicht eindringen und Sie infizieren.

Eine ausgetrocknete Nasenschleimhaut bekommt leichter einen Schnupfen als eine Nase mit feuchten Schleimhäten. Nur eine feuchte, gut durchblutete Nasenschleimhaut kann Viren und Bakterien widerstehen und durch ihr Immunsystem abtöten ehe sie Schaden anrichten können. Nasenschleimhäute daher immer feucht halten. Ärzte empfehlen Meerwassersprays oder auch eine physiologische Kochsalzlösung (9 gr Salz auf 1 ltr Wasser).

Zur Verringerung der Keimzahl in trockener Raumluft kann am besten eine Duftlampe angezündet werden und eine Schale mit Wasser auf der Heizung mit ein paar Tropfen ätherischer Öle tötet die Krankheitserreger ab. Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte bei ca. 40-70% liegen.

Als sehr guter Bakterien- und Virenkiller ist auch der Wein! Öfters mal ein Gläschen Wein trinken mindert die Infektionsgefahr, wie der amerikanische Wissenschaftler S. Cohen nachgewiesen hat.

Stärken Sie Ihr Immunsystem: Vitamin A: neben viel Gemüse (sehr gut: Fenchel), Salat, Yoghurt, Käse, Eier, Vitamin C: Obst, Kiwi, Rotkraut etc., Vitamin B: Vollkornprodukte, Fleisch, Gemüse, Obst etc. sollten Sie auf eine ausreichende Zink-Versorgung achten. Dieses Mineral ist unentbehrlich für ein funktionierendes Immunsystem. Eine ausreichende Zink-Versorgung gewährt ein stabiles Immunsystem und Schnupfviren können so direkt gehemmt werden. Zink blockiert nämlich den Vermehrungsmechanismus der Viren. Zinktabletten gibt es in jeder Apotheke. Dieses Mineral ist auch besonders wichtig für Raucher, Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum und auch Vegetarier, da bei ihnen oft der Zinkhaushalt stark reduziert ist.
Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft und machen Sie morgens Wechselduschen - erst heiß, dann kalt.

So besiegen Sie den Schnupfen
Gegen angeschwollene Nasenschleimhaut hilft z.B. eine physiologische Kochsalzlösung. 9 gr Salz in einem Liter Wasser kurz aufkochen und nach dem Abkühlen das Naseninnere damit anfeuchten z.B. mit einer Pipette oder durch Hochschnupfen.
Mit einer Schnabeltasse kann man auch sehr gut die gesamte Nase durchspülen; die Nase wird gereinigt, Viren und Bakterien werden ausgespült, die Schleimhaut bleibt feucht und Austrocknung und Borkenbildung werden verhindert.

Etwas rabiater ist z.B. eine Methode aus Osteuropa: eine halbe Zitrone in eine Espresso- oder Mokkatasse ausdrücken, einen Eßlöffel Salz darunter mischen und mit Wasser randvoll auffüllen. Umrühren und vorsichtig in die Nase einschnaufen. 1-2 mal am Tag angewendet bringt es große Erleichterung und die Nase ist frei!

Das können Sie gegen Halsschmerzen tun
Wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, sind so gut wie alle handelsüblichen Halsschmerzmittel gegen die von Viren ausgelösten Halsschmerzen absolut wirkungslos. Auch Antibiotika können nicht ausrichten.
Ein sehr wirkungsvolles Mittel gegen Halsschmerzen ist jedoch z.B. das Gurgeln mit trockenem Weißwein. Wein kann Viren abtöten und stoppt Entzündungen.
Einer beginnenden Entzündung kann z.B. durch ein Kirschkernsäckchen aus der Tiefkühltruhe zu Leibe gerückt werden. Kälte dämmt Entzündungen ein. Bei einer länger andauernden Entzündung ist jedoch Wärme angebracht, denn Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündungen dürfen auf keinen Fall mit Kälte behandelt werden. Hier leistet ein warmes Kirschkernsäckchen (im Ofen oder Microwelle auf 120 Grad erhitzt) mit Schal auf die schmerzenden Stellen gepackt, sehr gute Dienste.
Die besten Halswickel jedoch sind die schon unseren Großeltern bekannten: warmen Umschläge mit Kohlblättern, Leinsamen, Bienenwachs oder Zwiebeln.

So werden Sie mit Husten und Bronchitis fertig
Sehr wirksam bei Husten sind z.B. Thymianpräparate aus der Apotheke oder auch ein selbst zubereiteter Thymiantee. Aber ungeschlagen ist ein altes Hausrezept, der Zwiebelwickel: 2 mittlere Zwiebeln in Scheiben schneiden und eingeschlagen in ein Baumwolltuch eingewickelt auf einen Topfdeckel über Wasserdampf erhitzen. Geht evtl. auch: in Alufolie im Backofen erhitzen. Dieses Tuch, getränkt mit dem Zwiebelsaft, auf die Brust legen, mit einem Tuch abdecken und etwa 3-4 Stunden wirken lassen.
Bei sehr trockenem Husten helfen auch Brustwickel mit Schweineschmalz und die alten Tibeter schwören z.B. auf Sanddorn-Fruchtfleisch (gibt es im Reformhaus) bei Mandelentzündungen, Husten, Entzündungen der Rachenschleimhaut, bei Kehlkopfentzündungen und Mittelohrentzüdung.

Wichtig bei allen Erkältungskrankheiten
Sehr viel trinken! Vor allem Mineralwasser, Früchtetees und Hühnerbrühe helfen durch das Abschwemmen von Giften den Heilungsprozeß.

Jetzt suchen Ratten und Mäuse Wärme!

Nun ist es an der Zeit zu überprüfen, ob Ihr Objekt auch wirklich schädlingsfrei ist und einem Besuch von nicht willkommenen Gästen, die vor Kälte und dem Winter eine Bleibe suchen, vorzubeugen.
Leicht zugängliche Vorratsräume mit lagerfähigen Lebensmitteln, aber auch gemütliche Kissen, Decken und Matratzen auf dem Dachboden oder im Keller sind ein idealer Unterschlupf für Mäuse und Ratten während des Winters.
Wenn man bedenkt, daß nur 2 Ratten bei idealen Bedingungen und ausreichend Futter, in nur einem Jahr 800 bis 1.000 Junge bekommen, wird klar, warum eine gute Schädlingskontrolle und Vorbeugung so wichtig ist.

Vorbeuge-Tipps zur Vermeidung von Schädlingen und Nagetieren
Vermeiden Sie Kletterpflanzen an Hausfassaden (zumindest Fenster und Türen freischneiden) - Nagetiere sind hervorragende Kletterer.

Grasbewuchs ums Haus entfernen - es sind gute Versteckmöglichkeiten für Nagetiere.

Überprüfen Sie mögliche Zugangsorte und dichten Sie diese gut ab. Z.B. Rohrleitungen und Lüftungsschächte mit feuerfestem Dichtungsmaterial, Zement oder Drahtgeflecht verschliessen.

Prüfen Sie nach, ob zugängliche und versteckte Orte wie z.B. kleinere Lagerflächen, Zwischendecken und Dachböden regelmäßig inspiziert werden.

Verschließen Sie Risse und Löcher in Wänden oder Fußböden in denen sich Mäuse oder Ratten einnisten könnten (Zement oder Beton).

Beschädigte Oberflächen an Außen- oder Innenwänden in Ordnung bringen und sanieren, so daß Nagetiere keinen Halt finden könen.

Kontrollieren Sie regelmäßig, daß alle Lebensmittelvorräte, besonders trockene Lebensmittel, in fest verschlossenen Behältnissen gelagert werden.

Vermeiden Sie offenen Komposthaufen - sie sind eine gedeckte Tafel für Nagetiere.

Vermeiden Sie überquellende Mülleimer und achten Sie darauf, daß die Mülltonnen stets geschlossen sind und der Müllplatz sauber ist.

Matratzen, Kissen und andere Textilien sollten trocken, sicher und gut verschlossen aufbewahrt werden.

Vermeiden Sie längere Zeit offenstehende Türen im Erdgeschoß oder Balkon und Terrassen.

In besonders gefährdeten Bereichen wie z.B. Müllplatz, Dachbodenm, Lagerräume, Küchenbereiche etc. sollten zur Kontrolle entsprechende Fallen und Köderboxen durch einen Fachmann (Schädlingsbekämpfer) installiert und diese auch regelmäßig auf Befall kontrolliert werden.

Pflanzenpflege im Winter und Schädlingskontrolle

Aufgrund der niedrigen Temperaturen verlangsamt sich im Winterquartier das Wachstum der Pflanzen, bzw. wird eingestellt und daher verringert sich auch der Wasserbedarf. Wenn man sie zuviel gießt, ist die Gefahr groß, daß sie faulen. In der Regel genügt es, einmal wöchentlich nach den Pflanzen zu sehen und etwas Wasser nachzugießen.

Eingetrocknete oder abgefallene Blätter müssen entfernt und auch auf Schädlinge kontrolliert werden. Insbesondere Schildläuse, Wolläuse und auch Spinnmilben stellen sich gerne ein. Das ist immer ein Zeichen dafür, daß die Pflanzkübel zu warm stehen.

Als Faustregel gilt: Je mehr Licht das Überwinterungsquartier bietet, desto wärmer darf es sein. Je dunkler der Raum ist, desto kühler.

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