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>>News September 2007 - Gesundheitsämter fordern Influenzapandemie-Notfallplanung!

 

Weltweit wird vor einer drohenden Influenzapandemie gewarnt. Experten gehen davon aus, dass eine solche Pandemie jederzeit auftreten kann, wobei genauer Zeitpunkt, Subtyp des Erregers und die Schwere nicht vorhergesagt werden können.

Zur Vorbereitung auf eine Influenzapandemie haben daher Bund und Länder einen auf Mehrfachstrategien basierenden Nationalen Influenza-Pandemieplan entwickelt, unter Verwendung dessen fachlicher Inhalte auch der Bayerische Influenzapandemie-Rahmenplan basiert und damit auch derzeit auf Kreisebene Planungen für eine Influenzapandemie erfolgen. Neben den Kreisverwaltungsbehörden mit ihren Fachabteilungen, die für das Meldewesen, fachliche Aspekte des Seuchenschutzes bis hin zur Anordnung seuchenschutzrechtlicher Schutzmaßnahmen zuständig sind, sind auch die niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und die für die öffentliche Ordnung zuständigen Organe, einschliesslich der Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände wichtige Akteure zur Bewältigung einer Pandemie.

Auf der Gesundheitsministerkonferenz vom 15.12.2005 wurden daher einstimmig alle verantwortlichen Institutionen, insbesondere die Krankenhäuser, Rettungs- und Hilfsdienste, die Ärzteschaft, aber auch Alten- und Pflegeeinrichtungen und sonstige Heimbereiche aufgefordert, sich mit der Möglichkeit einer Pandemie auseinanderzusetzen, eigene Vorbereitungen zu treffen und organisatorische Massnahmen für eine Influenzapandemie-Notfallplanung zu treffen.

Vor diesem Hintergrund sollen sich alle Verantwortlichen die Frage stellen, ob alles unternommen wird, um Auswirkungen einer möglichen Pandemie auf Bewohner, Mitarbeiter und den Heimbetrieb zu minimieren.

Im Fokus stehen dabei:
- Schutz der Bewohner und Ihrer Angehörigen,
- Schutz des Pflegepersonals und deren Familien,
- Minimierung des wirtschaftlichen Schadens für das Unternehmen,
- Effektives Krisenmanagement während einer eventuellen Pandemie,
- Sicherstellung der schnellstmöglichen Rückkehr zum Normalbetrieb nach einer Pandemie.

Aufgrund sehr vieler Nachfragen nach Basisunterlagen für eine Influenzapandemie-Planung, haben wir nun in Abstimmung mit einigen Gesundheitsämtern, speziell für Alten- und Pflegeeinrichtungen und sonstige Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung einen Praxisordner Influenzapandemie-Notfallplan zur internen Notfallplanung entwickelt.

Auf die jeweilige Einrichtung personalisiert, ist der Notfallplan in jeder Phase sofort anwendbar!

Der Notfallplan enthält neben einem speziellen Influenzapandemie-Hygieneplan viele Informationen zu den einzelnen Umsetzungsphasen. Die einzelnen Arbeitsanweisungen, -formulare und Checklisten sowie ein DIN-A3-Hygieneplan sind in einem praktischen Ringordner abgeheftet, leicht herausnehmbar und können so auf jede Einrichtung entweder manuell, oder mittels beiliegender CD-ROM individualisiert und ergänzt werden.
Jeder weiss sofort WAS - WANN und WIE exakt zu tun ist.

Wir betreuen seit über 20 Jahren Alten- und Pflegeheime, viele sonstige Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung, sowie Lebensmittelbetriebe und unsere Erfahrung zeigt, dass die Einrichtungen selbst weder die notwendige Zeit noch die Kenntnisse haben WAS - WANN - WIE zu tun ist - und die interne Influenzapandemie-Notfallplanung bleibt weiterhin ein Stiefkind!

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